Sensortechnik

Die Sensortechnik erlaubt die Messung der Wasserhärte als Grenzwert, und erkennt so präzise, wenn die Kapazität der Anlage tatsächlich erschöpft ist. Dadurch wird der aus dem Verfahren resultierende Überschuss so gut wie möglich ausgenutzt und damit auf das Mindestmaß reduziert.
Die Sensorsteuerung erfasst durch die Überwachung der Wasserhärte alle die Anlagenkapazität beeinflussenden Faktoren. Die wichtigsten sind die Wasserhärte, die Salzmenge zur Regeneration und die Anlagengröße. Weitere Faktoren wie Alterung der lonenaustauscher, Schwankungen der Wasserhärte und Salzversorgung, Defekte in der Anlage sowie der Erfolg der Regeneration werden ebenfalls mittels Überwachung der Wasserhärte erfasst.
Die Qualitätssteuerung mit Sensortechnik ergibt für die Praxis einerseits die mit der jeweiligen Anlage beste erreichbare Wirtschaftlichkeit und damit geringsten Salzverbrauch sowie andererseits die bestmögliche Sicherheit bei der Weich-wasserversorgung. Diese Kombination ist nur durch die Messung der Wasserhärte möglich. Da die Überwachung des Filterlaufs und der Regeneration mit demselben Bauelement erfolgt, wird damit eine kontinuierliche Überwachung des Produktes Weichwasser durchgeführt.


Vorteile der Sensorsteuerung in der Praxis

- Hohe Sicherheit und Zuverlässigkeit durch einfaches Grundprinzip.

- Größte Sicherheit bei der Weichwasserversorgung.

- Geringerer Verbrauch an Regeneriermitteln und damit Kosteneinsparung und Umweltentlastung.

- Geringerer Wasserverbrauch durch längere Regenerationszyklen.

- Echte Überwachung der Wasserqualität mit allen erforderlichen Möglichkeiten zur Meldung von Störungen.

- Die Mehrkosten sind gering und daher schnell amortisiert.


Die Qualitätssteuerung ist eine Entwicklung mit international angemeldeten Patenten und bietet eine Kombination von Wirtschaftlichkeit und Sicherheit, die von keinem anderen System mit ähnlich einfachen Mitteln erreicht wird.
Die Qualitätssteuerung mit Weichwassersensoren kann bei allen Neutralaustausch-verfahren unabhängig vom Verfahrensablauf eingesetzt werden.

Funktion der qualitätsgesteuerten Anlage
Der Eingang der Messzelle ist mit dem Messpunkt im Austauscherbehälter, der Ausgang mit der Weichwasserleitung verbunden. Durch die fest verbundenen Anschlüsse der Sensorzelle fließt immer Wasser, wenn die Enthärtungsanlage auch durchflossen wird. Das Wasser wird am Messpunkt entnommen, über die Sensormesszelle geführt, und gelangt anschließend wieder zum Weichwasser.
Durch diese Anordnung ergibt sich ein kontinuierliches Messverfahren, das ohne jeden Wasserverlust arbeitet. Der lonenaustauscher erschöpft sich von oben nach unten. Die momentan aktive Schicht, die man sich als mehr oder weniger breites Band vorstellen kann, wandert praktisch durch den Austauscher hindurch. Oberhalb dieser Schicht bleibt das erschöpfte Austauscherharz zurück.
Ist der Austauscher bis zur Höhe des Messpunktes erschöpft, so kommt durch diesen nun Hartwasser in die Sensorzelle. Das Messharz verringert sein Volumen und die Sensorzelle liefert eine Hartmeldung. Die Enthärtungsanlage produziert zu diesem Zeitpunkt jedoch noch Weichwasser, da unterhalb des Messpunktes noch nicht erschöpfter lonenaustauscher verfügbar ist.
Je nach eingestellter Höhe des Messpunktes kann nun die Resthärte bereits ansteigen, oder ein Anstieg kurz bevorstehen. Eine weitere Möglichkeit ist, die Tanksonde z. B. auf eine Höhe von 30 % der Austauschersäule zu setzen, und damit nach der Hartmeldung noch eine Reserve für mehrere Stunden Betrieb zu haben, um zu einem geeigneten Zeitpunkt zu regenerieren (z. B. Nachtaufschubregeneration). Diese Möglichkeit wird vor allem bei Einzelanlagen eingesetzt, wenn eine sofortige Betriebsunterbrechung nicht möglich ist.

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